Stellenausschreibung

Teilzeitstelle im Sekretariat der Kanzlei

Sie haben eine Berufsausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten* oder eine vergleichbare Ausbildung erfolgreich absolviert und wollen nicht in einer Vollzeitanstellung arbeiten? Dann ist dies hier Ihre Chance.

Ich biete Ihnen:

  • Eigenverantwortung
  • Geregelte Arbeitszeiten
  • mehr als den Mindesturlaub
  • eine angemessene, leistungsgerechte Bezahlung

Ich wünsche mir von Ihnen: 

  • Engagement, Eigeninitiative und Freude an der Arbeit
  • ein hohes Verantwortungsbewusstsein sowie Loyalität und Zuverlässigkeit

Ihre Aufgaben (u. a.):

  • die selbständige Organisation des Sekretariats einschließlich Telefondienst
  • die Überwachung von Fristen, Terminen und Wiedervorlagen
  • die selbständige  Bearbeitung des Postein- und ausgangs
  • die selbständige Rechnungsstellung nach dem RVG
  • die selbständige Bearbeitung von Kostenfestsetzung- und Zwangsvollstreckungsanträgen
  • die Anfertigung von Schriftsätzen nach Diktat
  • die elektronische und herkömmliche Aktenführung
  • die buchhalterische Erfassung von Einnahmen und Ausgaben der Kanzlei (Kenntnisse mit der Kanzleisoftware Advolux, der Buchhaltungsoftware Lexware Buchhalter sowie der Bürosoftware OpenOffice sind dabei von Vorteil aber keine Bedingung für die Einstellung)

Ich freue mich auf Ihre aussagekräftige Bewerbung unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen verbunden mit der Mitteilung, ab wann Sie für die beschriebene Tätigkeit verfügbar sind. 

Ihre Bewerbung richten Sie bitte schriftlich an:

Die Kanzlei am Kirchplatz
Rechtsanwalt Jens-M. Eisenreich
Lange Straße 6
17438 Wolgast

*) Die Auswahl der sich auf die ausgeschriebene Stelle bewerbenden Menschen erfolgt entsprechend der gesetzlichen Vorgaben unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer sexuellen Identität, ihrem Alter, ihrer ethnischen Herkunft, ihrer Religion oder Weltanschauung oder ihrer Behinderung.

Geschichte

Das Gericht geht. Wir bleiben hier!

Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern "reformiert" die Gerichtsstruktur. Diese Reform mag alles Mögliche bezwecken, führt aber in keinem Falle zu einer "bürgernahen und effizienten Justiz", wie von der amtierenden Justizministerin vollmundig versprochen wird. Das Gegenteil ist der Fall. Nicht im Ansatz ist erkennbar, welchen Nutzen, außer längeren Anfahrtswegen und Wartezeiten, die mit der "Reform" einhergehende Schließung von 11 Gerichten, darunter das Amtsgericht Wolgast († 31.08.2015), für die von der Schließung betroffenen Bürgerinnen und Bürger haben soll. Sachargumente wurden von der Landesregierung entweder nicht gehört oder einfach ignoriert. 

Am 14. März 2013 demonstrierten daher mehr als tausend Wolgaster Bürgerinnen und Bürger sowie Unterstützer aus ganz Vorpommern für den Erhalt der Gerichtsstandorte in der Region und gegen die mit der geplanten "Reform" einhergehenden Zumutungen aus Schwerin.

Dessen ungeachtet wurde das "Gerichtsstrukturneuordnungsgesetz" am
9. Oktober 2013 mit den Stimmen der SPD/CDU-Koalition vom Landtag beschlossen. 

Darauf hin begann am 11. März 2014 eine Unterschriftensammlung für das Volksbegehren gegen die sogenannte Reform.

Ohne Rücksicht auf die Interessen der betroffenen Bevölkerung startete die Landesregierung am 6. Oktober 2014 mit der Umsetzung ihrer zweifelhaften Pläne. Kleine Amtsgerichte werden seither nach und nach plattgemacht.

24. Februar 2015: Das Volksbegehren gegen die "Reform" war erfolgreich.

Leider scheiterte der daran anschließende Volksentscheid am 6. September 2015 an einem fragwürdig hohem Quorum.

Somit ist auch unser Wolgaster Amtsgericht seit dem 31. August 2015 (bis auf weiteres;-)) Geschichte.