Ich bin wieder hier!

Ab dem 3. September 2018 ist die Kanzlei am Kirchplatz wieder zu den auf dieser Seite angegebenen Zeiten für Sie geöffnet.

Bitte vereinbaren Sie einen Gesprächstermin nach Möglichkeit vorab.

Rufen mich einfach an: 0 38 36 - 23 34 70 oder 0 160 - 600 34 57

Rechtsanwaltsfachangestellte (m/w) oder Sekretär/in gesucht!

Zum 15. Oktober 2018 oder später suche ich eine motivierte Rechtsanwaltsfachangestellte (m/w) oder Sekretär/in in Teilzeit !


Wenn Sie eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung zur/ zum Rechtsanwaltsfachangestellten oder eine vergleichbare Ausbildung absolviert haben und nach Möglichkeit auch schon einiges an Berufserfahrung sammeln konnten aber nicht mehr unbedingt Vollzeit arbeiten möchten, dann ist dies Ihre Chance.

Ich biete Ihnen

  • Eigenverantwortung
  • Geregelte Arbeitszeiten
  • mehr als den Mindesturlaub
  • eine angemessene, leistungsgerechte Bezahlung

Ich wünsche mir eine Mitarbeiterin (m/w)

  • mit Engagement, Eigeninitiative und Freude an der Arbeit
  • mit hohem Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit

Ihre Aufgaben (u. a.):

  • Selbständige Organisation des Sekretariats einschließlich Telefondienst
  • Überwachung von Fristen, Terminen und Wiedervorlagen
  • Selbständige  Bearbeitung des Postein- und ausgangs
  • Selbständige Rechnungsstellung nach dem RVG
  • Selbständige Bearbeitung von Kostenfestsetzung- und Zwangsvollstreckungsanträgen
  • Anfertigung von Schriftsätzen nach Diktat
  • Elektronische und herkömmliche Aktenführung (Kenntnisse mit der Kanzleisoftware Advolux sowie Lexware Buchhalter und OpenOffice sind vorteilhaft aber keine Bedingung für die Einstellung)
  • buchhalterische Erfassung von Einnahmen und Ausgaben der Kanzlei

Ich freue mich auf Ihre aussagekräftige Bewerbung verbunden mit der Mitteilung, ab wann Sie für die beschriebene Tätigkeit verfügbar sind und unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte schriftlich an:

Die Kanzlei am Kirchplatz
Rechtsanwalt Jens-M. Eisenreich
Lange Straße 6
17438 Wolgast

Geschichte

Das Gericht geht. Wir bleiben hier!

Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern "reformiert" die Gerichtsstruktur. Diese Reform mag alles Mögliche bezwecken, führt aber in keinem Falle zu einer "bürgernahen und effizienten Justiz", wie von der amtierenden Justizministerin vollmundig versprochen wird. Das Gegenteil ist der Fall. Nicht im Ansatz ist erkennbar, welchen Nutzen, außer längeren Anfahrtswegen und Wartezeiten, die mit der "Reform" einhergehende Schließung von 11 Gerichten, darunter das Amtsgericht Wolgast († 31.08.2015), für die von der Schließung betroffenen Bürgerinnen und Bürger haben soll. Sachargumente wurden von der Landesregierung entweder nicht gehört oder einfach ignoriert. 

Am 14. März 2013 demonstrierten daher mehr als tausend Wolgaster Bürgerinnen und Bürger sowie Unterstützer aus ganz Vorpommern für den Erhalt der Gerichtsstandorte in der Region und gegen die mit der geplanten "Reform" einhergehenden Zumutungen aus Schwerin.

Dessen ungeachtet wurde das "Gerichtsstrukturneuordnungsgesetz" am
9. Oktober 2013 mit den Stimmen der SPD/CDU-Koalition vom Landtag beschlossen. 

Darauf hin begann am 11. März 2014 eine Unterschriftensammlung für das Volksbegehren gegen die sogenannte Reform.

Ohne Rücksicht auf die Interessen der betroffenen Bevölkerung startete die Landesregierung am 6. Oktober 2014 mit der Umsetzung ihrer zweifelhaften Pläne. Kleine Amtsgerichte werden seither nach und nach plattgemacht.

24. Februar 2015: Das Volksbegehren gegen die "Reform" war erfolgreich.

Leider scheiterte der daran anschließende Volksentscheid am 6. September 2015 an einem fragwürdig hohem Quorum.

Somit ist auch unser Wolgaster Amtsgericht seit dem 31. August 2015 (bis auf weiteres;-)) Geschichte.